Golm in der Uckermark
Golm in der Uckermark

Erntefest im Ortsteil Zichow

Festumzug in Zichow am 01.09.2018
Rede des ehrenamtl. Bürgermeisters

Einladung zur Festveranstaltung

85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Golm

 

Der Feuerwehr Golm wurde am 27. April 1927 ein Gerätehaus und eine Feuerwehrspritze durch den Gutsherrn übergeben. Am 28. April 2012 führten wir die Veranstaltung zur offiziellen Übernahme der Feuerwehrgarage von der Amtsverwaltung  Gramzow durch. Die Freiwillige Feuerwehr Golm wurde offiziell am 29. April 1933 durch den damaligen Kreisbrandmeister Nolte aus Angermünde gegründet.

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Golm sehen den April als denkwürdigen Monat und möchten aus diesem Anlass den 28. April 2018 nutzen, das Jubiläum würdig zu begehen.

Anlässlich dieser denkwürdigen Ereignisse wollen die Kameraden der Ortsfeuerwehr Golm am 28. April das 85 jährige Jubiläum würdig begehen.

Veranstaltungsort:   Gemeindehaus, Feuerwehrgarage, Spielplatz

Beginn:                      15.00 Uhr       Ende:  noch offen

Ablauf:                      1. Begrüßung und Eröffnung durch den Ortswehrführer

                                   2. Grußworte der Gäste

   3. Besichtigung der Feuerwehrgarage und des Umkleide-          

      raumes, Schulungsraumes, des Sanitärbereiches durch die    

     Doppelnutzung des Gemeindehauses (wird bis 18.00 Uhr

     garantiert)

  4. ab 15.30 Uhr übernehmen die Kameraden der

     Ortsfeuerwehr  die Versorgung  mit Speisen und Getränke

Nach dem Willen von Anwohnern müsste der Golmer Teich renaturiert werden, doch es fehlt das Geld für ein solches Projekt

Projekt
Grüne Oase am Golmer Kesselpfuhl

Der Kesselpfuhl bei Golm: Er soll an einigen Stellen bis zu drei Meter tief sein. Manchmal fließt das Wasser ab. © Foto: Oliver Schwers

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Oliver Schwers / 11.04.2018, 06:15 Uhr

Golm (MOZ) Seen aller Art haben immer wieder eine faszinierende Wirkung auf Menschen. Es müssen dabei keineswegs große Gewässer mit langen Badestränden sein oder romantische Waldseen mit einsamen Buchten. Spaziergänger, Radfahrer und ebenso einheimische Anwohner verbinden auch mit kleineren Dorfteichen und Angelseen ein Leben lang eine gewisse Ruhe und Naturliebhaberei.

Nicht anders ergeht es Einwohnern von Golm. Sie haben direkt im Ort den sogenannten Kesselpfuhl, ein kleiner Tümpel, der vermutlich schon seit der Eiszeit existiert und in dessen Senke sich regelmäßig das Oberflächenwasser aus der unmittelbaren Umgebung sammelt. Umgeben von kleineren Bäumen und eingebettet in die Landschaft sieht er aus wie viele ähnlicher Teiche, die der Uckermark ihr Gepräge geben.

Allerdings verlandet der Kesselpfuhl. Umgebrochene Sträucher tun ein Übriges. Und er hat ein weiteres Problem: Das Wasser läuft manchmal ab. Zwar steht derzeit der Pegel recht hoch, nach Angaben von Anwohnern soll er aber in den vergangenen Jahren schon anderthalb Meter tiefer gewesen sein. „Momentan ist er verkrautet und hässlich“, sagt Ortsvorsteher Günter Rohde. „Früher waren hier sogar Fische drin.“

Wenn es nach ihm geht, soll der Kesselpfuhl wieder eine kleine Oase werden. Dazu müsste er ausgebaggert oder renaturiert werden. „Wir haben aber im Dorf keine Arbeitskräfte, die das machen können“, klagt er sein Leid. Also hat er das Problem zum Amt Gramzow getragen. Das Bauamt möge sich dafür einsetzen, den Pfuhl zu erhalten. Der befindet sich in kommunaler Hand, also im Eigentum der Gemeinde Zichow, zu der Golm gehört. Die hat vorsorglich schon ein Stück Land im Uferbereich gekauft. „Wir wollen hier eine kleine Rastmöglichkeit für Wanderer und Radfahrer schaffen, vielleicht ein paar Bänke aufstellen“, erzählt Rohde. Zuerst muss aber der ungeklärte Wasserablauf beseitigt werden.

Eine Aufgabe für den Wasser- und Bodenverband Welse. Der führt den Teich als Gewässer zweiter Ordnung und ist damit zuständig. Allerdings nicht für eine Renaturierung, erklärt Verbandschefin Christine Schmidt. „Hier kann nicht einfach eine Entschlammung vorgenommen werden. Hier muss eine gemeinsame Planung her. Der Verband würde es übernehmen, aber nur im Auftrag der Gemeinde.“ Damit stellt sich die Geldfrage. Denn der Verband kann dafür keine Gebühreneinnahmen verwenden.

Günter Rohde lässt nicht locker. Der Ortsvorsteher will mit dem Gramzower Bauamt eine Lösung samt Planung anschieben. Und vielleicht gibt es irgendwann wieder Fische im Kesselpfuhl.

Tourismus
Radler auf vergessenem Bahndamm

 

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Hier liegen sogar noch die Schienen: Zum Rangieren können die Fahrzeuge des Eisenbahnmuseums Gramzow ein Stück in Richtung Zichow rollen. Danach verwaist der alte Bahndamm aber vollends. Es wäre ein idealer Ausgangspunkt für einen Radweg durch die Landschaft.

 © Foto: Oliver Schwers

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Oliver Schwers / 06.04.2018, 06:15 Uhr

Golm (MOZ) Wo früher Dampfloks zischten, könnten jetzt Radler fahren. Diese Idee verfolgt Günter Rohde seit zehn Jahren. Der Ortsvorsteher von Golm will den stillgelegten Bahndamm der alten Angermünder Kreisbahn nutzen. Der ist völlig intakt und führt durch malerische Landschaft.

Zugewachsen sind die Böschungen. Der Blick führt in einen schier endlosen Tunnel hinein. Romantisch. Hier und da liegen noch Holzbohlen im Kiesbett, auf denen früher Schienen ruhten. Vergessene Eisenstücke erinnern daran. An der Welse stehen noch die Reste der alten Brücke. Der frühere Kreisbahnhof in Schönermark ist heute ein Wohnhaus und völlig erhalten. Von hier starteten ab 1905 Züge auf der neu eröffneten Kreisbahn nach Damme. An der Strecke lagen Biesenbrow, Golm, Fredersdorf, Zichow, Gramzow, Lützlow und Kleinow. Allerdings erlangte die Linie keine große Bedeutung. Personen- und Verkehrsaufkommen blieben gering. Und so endete schon 1979 die kurze Geschichte der vormaligen Kreisbahn mit dem Abriss der Schienen bis fast nach Gramzow. Mitte der 90er Jahre wurde auch der noch im Dienst befindliche Teil bis Damme stillgelegt. Seitdem lässt nur noch das Eisenbahnmuseum seine historischen Züge bis Damme rollen. Auf der Schönermarker Seite macht sich die Natur breit.

Die verwaisten Dämme gehen Günter Rohde nicht aus dem Kopf. Der Ortsvorsteher von Golm sieht, dass die Anlieger links und rechts ganz von allein den idealen Fußweg im Dorf pflegen. Vor zehn Jahren hat er über eine Arbeitsförderung große Teile der erhaltenen Strecke dokumentieren lassen. „Warum kann man daraus keine touristische Attraktion machen und sie als Radweg verwenden? Überall werden teure Radwege gebaut, hier aber ist einer fast schon fertig, wird aber nicht genutzt.“ Touristen könnten das Zichower Schloss und die alte Denkmal-Mühle besichtigen und würden automatisch bis zum Eisenbahnmuseum Gramzow kommen, wo gerade auch der historische Getreidespeicher von den privaten Eigentümern für Kunstausstellungen saniert wird. Von beiden Seiten sowie in Zichow hätten Radler Anschlussmöglichkeiten an vorhandene Rad- oder Wanderwege. „Man müsste nur die Eigentumsverhältnisse mit der Deutschen Bahn klären, die Sträucher zurückschneiden, den Weg befestigen und einige Brücken untersuchen“, hat Günter Rohde ermittelt.

Doch passiert ist nichts. Stattdessen verfällt die Ruine des ehemaligen Haltepunkts Golm weiter. Lediglich zwischen Schönermark und Biesenbrow wird der Damm als Wanderweg in Ordnung gehalten und ausgeschildert. „Es wäre auch eine ideale Verbindung zwischen den Ämtern Gramzow, Oder-Welse und der Stadt Angermünde“, gibt Rohde zu bedenken.

Weil alles Rufen nichts nützte, wandte er sich nun an Landrat Dietmar Schulze. Der kennt ähnliche Vorstellungen aus anderen Teilen des Kreises, zum Beispiel aus Gartz. Es gibt einige aufgegebene Bahnstrecken in der Region. „Solche Sachen werden von Touristen gern angenommen“, sagt Schulze bei einem Besuch in Gramzow, will sich aber nicht festlegen. Die Initiative müsste von den Ämtern und der Stadt Angermünde ausgehen. Der Kreis hat immer noch mit einigen fehlenden Stücken im uckermärkischen Radrundweg zu tun. Grundsätzlich sei die Idee aber gut, um mittlere Verbindungen zwischen den großen Strecken zu schaffen und die Leute nicht nur einfach durchradeln zu lassen.

Günter Rohde gibt nicht auf. Er will den alten Damm zu neuem Leben erwecken. Schließlich hat er selbst noch Erinnerungen an die frühere Bahnstrecke. „Der Lokführer hatte immer zwei Wagenheber dabei, weil der Schienenbus auch mal von den Schienen sprang. Da konnte er den mit vereinten Kräften wieder reindrücken.“ Im Oktober 1971 fuhr Rohde auf der Kreisbahnstrecke bis Schönermark, stieg dort nach Angermünde um und ging mit seiner Frau zu Fuß zum Standesamt zur Hochzeit.

Arbeitseinsatz 23. und 24.06.2016 für die Einzäunung des Spielplatzes und Verlegung des Erdkabels

Ich möchte mich als Ortsvorsteher bei allen Helfern für die Beteiligung an den Arbeitseinsätzen am 23. und 24.06.2016 bedanken. Ich bin der Auffassung, dass diese auch auf meiner Seite namentlich erwähnt werden. So waren dabei:

Denny Stegemann, Marcel Drieselmann und Christin Meier aus Zichow

Nicole, André und Martin aus Prenzlau

Cartsen Metscher aus Briest

und aus Golm: Herbert Arndt, Herbert Schmidt, Wolfgang Raase, Thomas Domdera, Angela und Christoph Schäwel, Chris-Florian Mundt, Andreas Millies, Marco Koschnitzki und Ronny Syrbe                                                              bedanken

Nach Abschluß der Arbeiten wurde noch gegrillt.

Die Arbeiten sind natürlich noch nicht abgeschlossen. Der Zaun muß noch gezogen werden.

 

Schulvergleich Gramzow Passow Teil1
Schulvergleich3a.pdf
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Schulvergleich Gramzow Passow Teil2
Schulvergleich3b.pdf
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