Golm in der Uckermark
Golm in der Uckermark
Altar der Kiche

Die Dorfkirche von Golm ist ein Granitquaderbau errichtet im 13. Jahrhundert. Ein auffallend qua­litätsvoll gemauertes Bauwerk. Am Schiff, an der Nord- und Südseite befinden sich abgetreppte Portale. Teilweise wurden sie vermauert. Die Lanzettenfenster  sind noch erhalten, die Ostwand enthält nur zwei davon. Eine Besonderheit an dieser Kir­che ist, daß alle Öffnungen in kräftigen eingelegten Rundstäben aus Backstein versehen sind. Diese Anordnung ist so exakt ausgeführt, daß man annehmen kann, daß /der Einsatz der Backsteinrundstäbe be­reits zur Erbauungszeit

Im Turmunterbau, als Quertonne ausgeführt, beginnt eine Mauertreppe. Der heutige verbretterte Turmaufsatz aus Holz stammt aus dem Jahre 1711. Zu dieser Zeit entstand auch der Fachwerkanbau.
Dieser Turm ist allerdings in einem schlechten Zustand und somit stark gefährdet. Wenn man ihn erhalten will, sind sehr hohe finanzielle Aufwendungen notwendig. Es bleibt zu hoffen, daß in den nächsten Jahren auch diese Kirche Hilfe erfährt.

Die Schieferbedeckung des Turmes stammt aus dem vergangenen Jahrhundert. In der Kirche befinden sich noch Reste einer alten Wetterfahne von 1881, bestimmt war es das Jahr der letzten Schieferauflage.

Der Holzkanzelaltar, ein hoher Aufbau von 1711. Am Kanzelkorb finden wir ein Abendmahlsbild.

Auf dem Dachboden noch eine Rarität. An der Art der Ausführung eines stehenden Balkes kann man erkennen, daß er zur Halterung einer Aufzugsvorrichtung benutzt wurde. Offensichtlich hat man auf diesem geräumigen Boden Tabak getrocknet, der in dieser Gegend schon seit Jahrhunderten angebaut wurde.

Heubner




Der Festgottesdienst, anläßlich der 650 Jahrfeier, war der letzte Gottesdienst vor der Schließung der Kirche wegen Schwammbefall und aus bautechnischen Gründen.

Im Jahre 2004 erfolgte das Freilegen der Balkenköpfe des Hallenschiffes, Beginn der Hausschwammbeseitigung. Die Gemeinde beteiligte sich mit 3000 €.

Im Jahr 2007 wurden Fördermittel für die Sanierung des Hallenschiffes bereitgestellt. Nur mit Mühen wurden die Eigenmittel, durch das solidarisches Verhalten benachbarter Kirchengemeinden, aufgebracht. Auch hier beteiligte sich die Gemeinde mit einem Anteil von 2000 €.

Und wieder sind drei Jahre vergangen, wir schreiben das Jahr 2010. Es soll mit der Sanierung des Turmes (Kostenschätzung ca. 238 000 €) begonnen werden. Auch hier wird sich der Anteil der Gemeinde 2000 € betragen. Frau Dr. Kittel, Pfarrerin aus ... spendete für diese Baumassnahme 15000 €. Die Sparkasse Uckermark steuert 5000 €, der Landkreis Uckermark - Denkmalpflege- plant einen Betrag von 5000 € ein.

Am Dienstag, den 30. März 2010 wurde im Beisein von Frau Heidi Gerber (Außenstellenleiterin der Denkmalstiftung Potsdam), Frau Teske, Herr Sommer, Frau Nowatzky (LK Uckermark), Herrn Schneider (Landesamt für Denkmalpflege) Frau Krassuski und Herrn John (ALV Planungsbüro)Herrn Pfarrer Börner. Frau Dr. Kittel und Vertreter des Ortes Golm der Beginn der Bauphase eingeleitet.

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